Abstract Zusammenfassung

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Prof. Yoshinobu Maeda DDS, Ph.D., Japan
Sports Dentistry in Japan: What have we been doing? What are we looking for?

Japanese Academy of Sports Dentistry (JASD) started its activities in early 90’s with small number of dentists. Since then various field of clinical and basic research related to sports dentistry has been developed and presented at the annual conference. They are, treatment modalities for traumatic dent-facial injuries, developing better materials and methods for fabricating effective mouthguards, the relation between the whole body balance and occlusion and so on. Among more than 1100 members of society including dentists, hygienists as well as dental technicians, a large scale of epidemiological study has been carried out to prove the efficacy of mouthguards for preventing or reducing traumatic injuries. So far more than 3000 athletes’ data has been analyzed and formed the scientific evince of mouthguard efficacy.

In this presentation, I would like to share JASD past experiences and current interests among members the society.

Zum Modul 2
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Thanos Stamos, DDS Athen, Vorstand EA4SD und Mitglied FDI Task, Force Sports-Dentistry der FDI
Stomatognathic system condition of elite football players (FIFA and UEFA)

The elite football players undergo an extensive medical screening and have their health monitored at any time. The stomatognathic system, even though not officially included into the players’ mandatory medical exams, plays a very important role in their overall health, well-being, injury risk and performance. Sports dentists around the world perform dental examinations to football players participating in high level competitions, such as FIFA and UEFA International competitions. Our common findings are very high prevalence of dental caries, periodontal disorders and malocclusion.

 

In this lecture, we’ll see those epidemiological data in a more detailed view, in what ways they have an impact on the players’ health and how we could have an efficient approach in both dental screenings and treatments of elite players. The scientific evidence and new technologies allow us now to upgrade the role of the sports and team dentist, as a member of sports medical team.

Zum Modul 4
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PD. Dr. habil. Werner Krutsch, Leiter FIFA Medical Center of Excellence, Regensburg
Die Zahnmedizin in der Weiterbildung der Mannschaftsärzte der Fußball Bundesligen

Die Sportmedizin fasst verschiedene Teilbereiche der medizinischen Sportlerversorgung zusammen und welche sich in verschiedene Untergruppierungen wie der Sportkardiologie, der Sportorthopädie oder der Sporttraumatologie über die Jahre aufgeteilt haben. Diese spezialisierten Fachgruppierungen richten Interesse noch intensiver auf die Bedürfnisse von Sportler aus. Neure Entwicklungen im Bereich der Sportmedizin stellen auch andere Teilbereich in den Fokus, zu denen u.a. die Sportneurologie oder auch die Sport-Zahnmedizin gehören. Für die jüngsten Fachgebiete werden immer mehr Standardisierungen und Leitlinien entwickelt, jedoch kämpfen sie auch immer noch um Anerkennung bei Athleten sowie auch um Gleichberechtigung bei den etablierten Teilbereichen der Sportmedizin.  Inhalt dieses Vortrages ist eine detaillierte Zusammenfassung von möglich Schnittmengen der Sport-Zahnmedizin mit den Bedürfnissen des praktischen Alltages des Sports. Gerade der Profifußball bietet seinen Spielern in Deutschland den höchsten medizinischen Auswand, sodass gerade die Ausrichtung der Fußballmedizin bezüglich zahnmedizinischer Inhalte untersucht werden muss.

Zum Modul 5
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Prof. Dr. Gabriel Krastl, Chef der Universitätszahnklinik und Leiter des Traumazentrum Würzburg
Zahntrauma – aktueller Stand 2020

Es gibt kaum ein spannenderes und vielfältigeres Gebiet in der Zahnmedizin als die zahnärztliche Traumatologie. Und in den letzten 2 Jahrzehnten hat sich in diesem Bereich viel getan. Jedes der fünf potentiell bei einem Zahntrauma verletzten Gewebe (Zahnhartsubstanz, Pulpa, Parodont, Gingiva, Alveolaknochen) profitiert von neuen Materialien, neuen Techniken und immer wieder aktualisierten Therapieempfehlungen. Was aber unverändert blieb, sind die biologischen und physiologischen Grundlagen, die bei der Heilung der verletzten Strukturen relevant sind. Diese waren auch schon vor einem Vierteljahrhundert weitgehend erforscht und können in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen nachgelesen werden. Und doch hapert es oft in der klinischen Umsetzung. Eine vor genau 10 Jahren durchgeführte Umfrage zur Erfassung des Kenntnisstandes unter deutschen Zahnärzten zeigt dies ganz deutlich. Der Vortrag bietet einen tiefen Einblick in das klinische Behandlungskonzept des Zahnunfallzentrums Würzburg: aktuell, prägnant, praxistauglich.

Zum Modul 7
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Prof. Dr. Stefan Fickl, Fürth
Einflüsse parodontaler Parameter auf die Leistung des Sportlers

Leistungs- und Breitensportler müssen auf den Punkt Leistung abrufen können: nämlich zum Zeitpunkt des Wettkampfes. Und der Körper ist das Kapital des Athleten. Es ist mittlerweile durch eine Reihe von Studien bekannt, dass Entzündungen im Körper Auswirken auf den körperlichen Zustand und die Leistungsfähigkeit haben können. Gerade parodontale Erkrankungen können große Entzündungsflächen haben und damit natürlich auch eine große Fernwirkung erzielen. Dazu kommen akute Probleme mit dem Zahnfleisch, was den Trainingsrhythmus durcheinander bringen kann. Ziel dieses Vortrages ist das Aufzeigen von Aspekten der Parodontologie und deren Einfluss auf die Leistung von Breiten- und Leistungssportlern.

Zum Modul 8
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Prof. Dr. Axel Bumann, Berlin
CMD und Spitzensport

Craniomandibuläre Dysfunktionen sind weit verbreitet und machen natürlich auch nicht vor dem Spitzensport halt. Belastbare Zahlen zur Prävalenz sind jedoch derzeit noch relativ rar. Ebenso sind in der Sportzahnmedizin die diagnostischen Standards im Hinblick auf eine CMD noch nicht so manifestiert wie es wünschenswert wäre. Das diagnostische Spektrum reicht von „kaum vorhanden“ bis hin zu umfangreichsten „akademischen Erhebungen“ mit teilweise geringer therapeutischer Aussagekraft.

Dieser Vortrag soll einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand der Literatur und ein praxistaugliches Konzept zur Diagnostik und Therapie von craniomandibulären Funktionsstörungen bei Spitzensportlern geben. Im Zentrum der Diagnostik stehen wissenschaftlich fundierte Methoden der Klinischen Funktionsanalyse und Manuellen Strukturanalyse. Zusätzlich werden evidenzbasierte Studien zur Bedeutung der Okklusion für die Körperstatik und die muskuläre Kraftentwicklung vorgestellt und kritisch beleuchtet.

Zum Modul 9
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PD Dr. Dr. Dr. Daniela Ohlendorf, Frankfurt
Biomechanische Messverfahren zur Wirksamkeitsüberprüfung von Schienen bzw. okklusalen Veränderungen

Um die Auswirkungen von (provozierten) Veränderungen im craniomandibulären Systems mittels Schienen oder okklusalen Veränderungen auf die motorische Kontrolle des Haltungs- und Bewegungssystems zu überprüfen, werden häufig biomechanische Messverfahren eingesetzt. Somit tritt die sportmedizinische bzw. bewegungswissenschaftliche Beurteilung an Stelle der zahnmedizinischen Bewertung, so dass funktionelle Veränderungen der Bewegungskoordination im Fokus der Untersuchungen stehen. Im Rahmen dieses Vortrags werden vereinzelte biomechanische Messverfahren vorgestellt und anhand publizierter Studien, bei denen entweder eine Schiene oder okklusale Veränderungen eingesetzt worden sind, erläutert. Das analysierte Probandenkollektiv setzt sich hierbei aus gesunden Erwachsenen oder Leistungssportler diverser Sportarten zusammen.

Zum Modul 10
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Oliver Rau, Vorstand der Deutschen Sporthilfe
Die Förderung deutscher Elitesportler, finanziell und medizinisch

„Erfolgreicher Spitzensport ist ohne die Sportförderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe in Deutschland nicht denkbar. Seit über 50 Jahren unterstützt die Deutsche Sporthilfe Nachwuchsathleten und Spitzensportler auf dem Weg zu großen Erfolgen. Geförderte Athleten haben in dieser Zeit fast 250 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen sowie weit über 300 Goldmedaillen bei den Paralympics gewonnen und sind zu 90% an deutschen Erfolgen bei internationalen Wettkämpfen beteiligt. Die Spitzensportförderung der Deutschen Sporthilfe passt sich dabei kontinuierlich den Rahmenbedingungen der Athleten an und reicht von finanzieller Unterstützung bis hin zu Karriereplanung und Persönlichkeitsentwicklung.“

Zum Modul 12